OBSERVER: Wie der Copernicus Land Monitoring Service Weidelandschaften schützt
- 15. Juni
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Im aktuellen Observer-Beitrag zeigt die Europäische Kommission, wie der Copernicus Land Monitoring Service (CLMS) zum Schutz von Weidelandschaften beiträgt. Diese sogenannten Rangelands umfassen Grasländer, Steppen und Savannen, bedecken mehr als die Hälfte der Landfläche der Erde und sind für die Ernährungssicherheit, die Biodiversität und den Klimaschutz von großer Bedeutung.
Gleichzeitig stehen viele dieser Ökosysteme unter Druck. Klimawandel, Dürren, Landdegradation und konkurrierende Nutzungsansprüche erschweren eine nachhaltige Bewirtschaftung. Umso wichtiger wird eine zuverlässige Überwachung großer und oft abgelegener Flächen.
Hier kommen die Erdbeobachtungsdaten des Copernicus-Programms ins Spiel. Mithilfe der Sentinel-Satelliten erfasst der CLMS Veränderungen der Vegetation, der Landbedeckung und der Produktivität von Ökosystemen. Langfristige Datensätze helfen dabei, natürliche Schwankungen von dauerhaften Schäden zu unterscheiden und frühzeitig auf negative Entwicklungen zu reagieren.
Der Observer-Beitrag betont zudem die Bedeutung frei verfügbarer Geodaten. Sie ermöglichen es Ländern weltweit, fundierte Entscheidungen für nachhaltiges Landmanagement, Klimaanpassung und den Schutz natürlicher Ressourcen zu treffen. Besonders wirkungsvoll werden die Satellitendaten, wenn sie mit lokalem Wissen von Landnutzern und Weidegemeinschaften kombiniert werden.
Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie Erdbeobachtung aus dem All dazu beiträgt, wertvolle Agrar- und Naturräume besser zu verstehen und langfristig zu erhalten.
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