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Deutschen Zukunftspreis: Ausschreibung 2027

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Mit dem Deutschen Zukunftspreis 2027 würdigt der Bundespräsident auch in diesem Jahr wieder herausragende technische, ingenieur- oder naturwissenschaftliche Innovationen, die den Sprung von der Forschung in den Markt bereits geschafft haben. Der Preis gehört zu den renommiertesten Wissenschafts- und Innovationsauszeichnungen Deutschlands und ist mit 250.000 Euro dotiert.

Ausgezeichnet werden Einzelpersonen oder Teams, deren Innovation nicht nur wissenschaftlich exzellent ist, sondern bereits Marktreife erreicht hat oder kurz davor steht. Neben der wissenschaftlichen Leistung fließen daher auch die Marktfähigkeit der Innovation sowie ihr Potenzial zur Schaffung von Arbeitsplätzen in die Bewertung ein.


Für das Netzwerk Space2Agriculture ist die Ausschreibung besonders interessant, da sie Einrichtungen mit marktnahen Innovationen an der Schnittstelle Raumfahrt/Landwirtschaft oder angrenzenden Technologiefeldern eine der sichtbarsten Bühnen Deutschlands bietet. Dass Innovationen aus unserem Netzwerk das Potenzial für diese Auszeichnung haben, zeigt der Blick zurück: 2023 wurde Airbus Operations GmbH aus Hamburg für den Deutschen Zukunftspreis nominiert – für ein Projekt, das ursprünglich als Lebenserhaltungssystem für die Internationale Raumstation (ISS) entwickelt wurde und heute CO2 effizient aus der Atmosphäre filtert. Ein eindrucksvolles Beispiel für einen erfolgreichen Technologietransfer von der Raumfahrt in eine irdische Anwendung – und ein Beleg dafür, dass Mitgliedseinrichtungen unseres Netzwerks in der ersten Reihe der deutschen Innovationslandschaft mitspielen.


Wichtig zu wissen: Der Deutsche Zukunftspreis ist kein klassischer Bewerbungspreis. Eine direkte Einreichung ist nicht vorgesehen – stattdessen werden Projekte ausschließlich durch sogenannte vorschlagsberechtigte Institutionen nominiert. Bundesweit gibt es 19 solcher Institutionen aus Wissenschaft und Wirtschaft, die der Jury jeweils bis zu drei Projekte vorschlagen dürfen. Einrichtungen aus unserem Netzwerk, die sich eine Nominierung vorstellen können, sollten daher frühzeitig Kontakt zu einer dieser Institutionen aufnehmen, um ihr Projekt dort einzubringen.


Besonders naheliegende Ansprechpartner finden sich dabei direkt im eigenen Netzwerk: Bitkom e.V. und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Mitglieder im Netzwerk, zählen zu den vorschlagsberechtigten Institutionen. Interessierte Einrichtungen können sich also unmittelbar an den Bitkom wenden, um den Weg für eine mögliche Nominierung zu ebnen. Auch beim Blick auf die Jury findet sich eine Verbindung zu unserem Netzwerk: Den Vorsitz führt Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, die zugleich Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist.


Die Einreichung durch die vorschlagsberechtigten Institutionen ist jederzeit bis Ende Oktober 2026 möglich; die genauen Fristen können je nach Institution leicht variieren. Ein Projekt darf dabei nur bei einer einzigen vorschlagsberechtigten Institution eingereicht werden.


Weitere Informationen finden Sie hier.

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