IRIS²: EU beschleunigt Ausbau sicherer Satellitenkommunikation
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Die Europäische Union treibt die Umsetzung von IRIS² weiter voran. Die geplante europäische Satellitenkonstellation soll sichere, resiliente und souveräne Kommunikationsdienste bereitstellen und damit einen wichtigen Beitrag zur digitalen und strategischen Autonomie Europas leisten. IRIS² ist als multi-orbitale Konstellation mit rund 290 Satelliten in niedrigen und mittleren Erdumlaufbahnen vorgesehen.
Im Mittelpunkt stehen sichere Kommunikationsdienste für staatliche Stellen, kritische Infrastrukturen und weitere sicherheitsrelevante Anwendungen. Gleichzeitig soll IRIS² kommerzielle Dienste ermöglichen und die Breitbandversorgung in Regionen verbessern, in denen terrestrische Netze nur eingeschränkt verfügbar sind. Damit verbindet das System staatliche Sicherheitsinteressen mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anwendungen.
Ein wesentlicher Aspekt ist die Stärkung der europäischen technologischen Souveränität. IRIS² soll unter europäischer Kontrolle betrieben werden und die Abhängigkeit von außereuropäischen Kommunikationsinfrastrukturen reduzieren. Die Konstellation wird zudem mit terrestrischen Netzen verknüpft und soll insbesondere in Krisensituationen, bei der Absicherung kritischer Infrastrukturen sowie für Behörden und Sicherheitsanwendungen robuste Kommunikationsmöglichkeiten schaffen.
Die Umsetzung erfolgt im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft. Die Europäische Kommission arbeitet dabei mit dem SpaceRISE-Konsortium und der Europäischen Weltraumorganisation ESA zusammen. Die ESA unterstützt unter anderem die technologische Entwicklung sowie Qualifizierung und Validierung des Systems.
Weitere Informationen zur beschleunigten Umsetzung und Weiterentwicklung von IRIS² finden Sie im Observer des EU Space Programme sowie bei der ESA zur Weiterentwicklung des Programms.



