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MUSE-Mission: Nutzerumfrage zur zukünftigen hochauflösenden Erdbeobachtung gestartet

  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung der deutschen Erdbeobachtung untersucht die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR derzeit verschiedene innovative Missionskonzepte auf ihre Machbarkeit. Ein zentrales Vorhaben ist die geplante MUSE-Mission (Multispektrale Ultrahochauflösende Satellitenmission zur Umweltkartierung und -überwachung).


Die Mission soll künftig hochauflösende Daten zur Erfassung von Klimawandel, Biodiversitätsverlust sowie städtischer Überhitzung liefern. Dafür sind multispektrale Sensoren in den Bereichen VNIR, SWIR und TIR vorgesehen, die Bilddaten mit einer Auflösung von bis zu ≤ 2 m (VIS), ≤ 5 m (SWIR) und ≤ 20 m (TIR) in hoher zeitlicher Wiederholrate bereitstellen sollen.


Im Zuge der aktuellen Machbarkeitsstudie wird eine umfassende Nutzerumfrage durchgeführt. Ziel ist es, Anforderungen aus der Praxis besser zu verstehen und die Mission gezielt auf Anwendungsbedarfe auszurichten – insbesondere in den Bereichen Bioökonomie, Klimaanpassung, Ressourcenschutz und Biodiversität.


Die Ergebnisse sollen helfen, sowohl Missionsdesign als auch Datenprodukte optimal an die Bedürfnisse von Behörden und Fachanwendern anzupassen. Im Fokus stehen unter anderem Anwendungen wie der Schutz und die Wiederherstellung von Lebensräumen, Umweltverschmutzungsmonitoring sowie die Analyse urbaner Hitzeinseln.


Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 15–20 Minuten und ist über folgenden Link erreichbar:https://survey.hifis.dkfz.de/811634?lang=de


Bedeutung für die Erdbeobachtung

Mit MUSE wird ein Konzept verfolgt, das hochaufgelöste optische und thermale Erdbeobachtung stärker miteinander kombiniert und damit eine präzisere Analyse dynamischer Umweltprozesse ermöglichen soll. Die Nutzerperspektive spielt dabei eine zentrale Rolle für die weitere Missionsentwicklung.


Weitere Informationen zur Mission und zum DLR-Förderprogramm sind über die offiziellen Kanäle der deutschen Raumfahrtagentur im DLR verfügbar.

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