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ESA startet nächste Phase der IRIS²-Entwicklung

vor 2 Stunden
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Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) treibt die Weiterentwicklung von IRIS², dem europäischen Programm für sichere und resiliente Satellitenkommunikation, voran. Am 17. September 2026 wurden in Madrid 18 Verträge mit insgesamt knapp 80 Unternehmen unterzeichnet. Im Mittelpunkt stehen neue sichere Konnektivitätsdienste und Missionskonzepte im Rahmen der sogenannten Low-LEO-Aktivitäten.


Mit einem Gesamtvolumen von rund 20 Millionen Euro sollen verschiedene Anwendungen und technische Konzepte untersucht und weiterentwickelt werden. Die geplanten Dienste richten sich insbesondere an staatliche Nutzer und reichen von sicherer Breitbandkommunikation über maritime Anwendungen und Luftfahrt bis hin zu Datenrelais und satellitengestützter Steuerung. Dabei erhalten auch kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, sich an der Entwicklung und Validierung neuer Lösungen zu beteiligen.


Die Low-LEO-Aktivitäten bilden einen flexiblen Mechanismus, um neue Dienste zunächst auf ihre technische und praktische Eignung zu prüfen. Nach der aktuellen Konsolidierungsphase sollen konkrete Missionen ausgewählt und zwischen 2027 und 2029 umgesetzt werden. Die vorgesehenen Missionen sollen neue Dienste im Orbit auf einem voroperativen Niveau validieren. Erfolgreiche Konzepte könnten perspektivisch in zukünftige Entwicklungsstufen von IRIS² einfließen.


IRIS² soll eine sichere und resiliente satellitengestützte Kommunikationsinfrastruktur für Europa schaffen. Die Weiterentwicklung über Low-LEO ermöglicht es, neue Technologien und Anwendungen schrittweise zu erproben und auf sich verändernde Anforderungen abzustimmen.


Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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