ESA-Mission HydroGNSS ermöglicht neue Einblicke in die Wasserressourcen der Erde
- 6. Aug.
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Die aus zwei Satelliten bestehende HydroGNSS-Scout-Mission der ESA hat die Inbetriebnahmephase abgeschlossen und befindet sich nun im vollen wissenschaftlichen Betrieb. Nach umfangreichen Tests und Validierungen der Satelliten, Instrumente und des Bodensegments stehen die HydroGNSS-Daten nun Nutzern weltweit frei zur Verfügung und eröffnen neue Möglichkeiten, unser Verständnis der Wasserverfügbarkeit und der Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserkreislauf der Erde zu vertiefen.
Die Satelliten nutzen dabei "Global Navigation Satellite System Reflectometry" (GNSS-R), um wichtige hydrologische Variablen aus dem Weltraum zu beobachten. Die Mission erfasst L-Band-Signale, die von Navigationssatelliten wie Galileo und GPS ausgesendet und von der Erdoberfläche reflektiert werden. Durch den Vergleich dieser reflektierten Signale mit den direkt von den Navigationssatelliten empfangenen Signalen kann HydroGNSS Informationen über Bodenfeuchte, Überschwemmungen und Feuchtgebiete sowie oberirdische Biomasse ableiten, auf globaler Skala zu kartieren und so helfen, die zugrundeliegenden Prozesse besser zu verstehen.
Zur vollständigen ESA-Meldung gelangen Sie hier.
Weitere Details erhalten Sie auf der Missions-Website.



