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BMUKN startet Aktionsprogramm für eine stärkere Kreislaufwirtschaft

  • 13. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Mit einem neuen Aktionsprogramm zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) setzt die Bundesregierung wichtige Impulse für eine ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Wirtschaft. Das vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Juni vorgestellte Programm umfasst zwölf priorisierte Maßnahmen, die bis Ende 2027 umgesetzt werden sollen. Ziel ist es, Innovationen zu fördern, Rohstoffe effizienter zu nutzen und die Resilienz des Industriestandorts Deutschland zu stärken.


Ein zentrales Vorhaben ist der Aufbau einer Umsetzungsplattform für Innovation, die ab Herbst 2026 Unternehmen, Wissenschaft, Verwaltung und weitere Akteure miteinander vernetzen soll. Dadurch sollen neue Projekte angestoßen und innovative Wertschöpfungsketten im Bereich der Kreislaufwirtschaft entstehen. Ergänzend wird Ende 2026 das Förderprogramm „Zukunft Kreislaufwirtschaft“ starten, das innovative Produktionsverfahren, die Rückgewinnung kritischer Rohstoffe sowie digitale Anwendungen unterstützt.


Darüber hinaus treibt die Bundesregierung die Digitalisierung der Kreislaufwirtschaft voran. Geplant sind unter anderem digitale Produktpässe, neue Datenräume sowie der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um Materialströme effizienter zu gestalten und Ressourcen besser im Kreislauf zu halten. Auch rechtliche Rahmenbedingungen werden weiterentwickelt – unter anderem durch ein nationales Textilgesetz sowie die Mitgestaltung eines europäischen Kreislaufwirtschaftsgesetzes und des geplanten UN-Plastikabkommens.


Mit dem Aktionsprogramm schafft das BMUKN neue Anreize für Unternehmen, innovative und nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln und die Transformation hin zu einer zirkulären Wirtschaft aktiv mitzugestalten.


Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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