BMFTR: Richtline zur Förderung von KI in Wertschöpfungsketten
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Im Juli hat das BMFTR eine Richtlinie zur Förderung von Leitprojekten für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten veröffentlicht. Die Förderrichtlinie zielt darauf ab, die Entwicklung und Implementierung solcher domänenspezifischen KI-Systeme entscheidend voranzubringen, die präzise auf die Anforderungen vertikaler Wertschöpfungsketten zugeschnitten sind. Dabei sollen sowohl spezialisierte Sprachmodelle als auch KI-Ansätze zur Verarbeitung multimodaler Datenquellen unter Einsatz von Deep Learning, symbolischen Ansätzen und hybriden Modellen erforscht werden.
Übergreifende Ziele sind dabei, die Leistungsfähigkeit, Genauigkeit und Praxistauglichkeit von KI-Systemen in zentralen Anwendungsfeldern für die deutsche Wirtschaft zu verbessern. Der Fokus der Projekte sollte dabei auf Branchen mit hohem Wertschöpfungsanteil in Deutschland liegen, so auch die Agrarwirtschaft (z.B. Präzisionslandwirtschaft, Intelligentes Nährstoffmanagement).
In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 1. November 2026 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Aufgrund der vorgesehenen Verbundstruktur und der Fokussierung auf eine umfassende vertikale Integration wird erwartet, dass Konsortien in der Regel eine Gesamtzuwendung von 10 bis 20 Millionen Euro beantragen.
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