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Sentinel-3 liefert wichtige Daten zum Klimawandel

16. Sept.
1 Min. Lesezeit

Seit rund einem Jahrzehnt liefert die Copernicus-Sentinel-3-Mission umfangreiche Daten über den Zustand und die Veränderungen unseres Planeten. Mit dem bevorstehenden Start von Sentinel-3C wird diese wichtige Datenbasis für die Klima- und Umweltbeobachtung langfristig gesichert.


Die Sentinel-3-Satelliten erfassen täglich große Teile der Erde und beobachten dabei Ozeane, Landflächen, Eis und die Atmosphäre. Durch die Kombination verschiedener optischer, thermischer und radarbasierter Sensoren können unter anderem Meeresspiegel und Meerestemperaturen, Vegetation, Waldflächen, Landnutzung, Eisdicken sowie atmosphärische Veränderungen erfasst werden. Die Daten fließen auch in wissenschaftliche Datensätze und Analysen zum globalen Klimawandel ein.


Eine besondere Rolle spielt Sentinel-3 bei der Beobachtung von Extremereignissen. Die Satelliten können beispielsweise Waldbrände, Hitzewellen, Überschwemmungen und andere Umweltveränderungen großflächig erfassen. Auch die Überwachung von Methanemissionen, Staub und Rauch gehört zu den Einsatzbereichen. Die Daten unterstützen zudem die Copernicus-Dienste bei der schnellen Bereitstellung von Informationen für das Katastrophenmanagement.


Mit Sentinel-3C soll die Mission nun um einen dritten Satelliten erweitert werden. Der Start ist für den 15. September 2026 mit einer Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana vorgesehen. Gemeinsam mit FLEX soll Sentinel-3C damit die kontinuierliche Beobachtung unseres Planeten und die langfristige Analyse klimatischer Veränderungen unterstützen.


Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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