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ESA-Symposium: Erdbeobachtung für den Bodenschutz

Die ESA hat sich der Überwachung der Böden verschrieben, welche eine Schlüsselrolle für die Funktionen des terrestrischen Lebens spielt: Pflanzenwachstum, Gasaustausch mit der Atmosphäre, Speicherung von Wasser und Nährstoffen. Kurz gesagt: Lebensraum für Organismen, eine Schlüsselkomponente terrestrischer Ökosysteme und Quelle für Nahrungsmittel und Holz.


Im Zuge des Green Deal hat die EU eine Bodenmission ausgerufen: 75 % der Böden sollen bis 2030 gesund sein und insbesondere landwirtschaftliche Böden sollen eine entscheidende Rolle bei der Ernährungssicherheit und beim Klimaschutz spielen. Der EU-Rechtsrahmen für den Boden wurde in den letzten vier Jahren konsolidiert und gipfelt am 5. Juli 2023 in dem Vorschlag für eine Richtlinie zur Bodenüberwachung und Resilienz (Bodenüberwachungsgesetz), in dem die Möglichkeiten von Fernerkundungs-Anwendungen (insbes. Copernicus) für die Erreichung der Ziele hervorgehoben wird. Die ESA ruft auf, zu konkretisieren, wie Erdbeobachtung dazu beitragen kann, die verschiedenen im Gesetz genannten Indikatoren für die Bodengesundheit zu erfassen.


Das ESA-Symposium verfolgt u.a. diese Ziele:

  • Untersuchung der Nutzbarkeit von Erdbeobachtungstechnologien für die Anforderungen des Bodenschutzes (einschließlich der Überwachung, Berichterstattung und Überprüfung)

  • Vorstellung des WORLDSOILS-Systems zur Überwachung des organischen Kohlenstoffs im Boden

  • Entwicklungsanforderungen von EO-basierten Bodenüberwachungssystemen eruieren (inkl. Optionen für einen nachhaltigen Betrieb und Geschäftsmodelle)


Das Symposium findet am 6. und 7. März 2024 am ESA-Standort ESRIN in Frascati, Italien, statt.


Veranstaltungswebsite: https://www.eo4soilprotection.org/

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