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Erdbeobachtung unterstützt die Überwachung von EU-Vorgaben

vor 4 Stunden
1 Min. Lesezeit

Eine aktuelle Studie des Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission untersucht, wie Erdbeobachtungsdaten zur Überwachung und Einhaltung europäischer Rechtsvorgaben beitragen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, in welchen Bereichen Earth Observation (EO) bereits eingesetzt wird und wo weitere Potenziale für die praktische Umsetzung bestehen.


Die Untersuchung betrachtet etablierte Anwendungsfelder wie die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), die maritime Überwachung, den Schutz terrestrischer Ökosysteme sowie die Berichterstattung zu Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft. Darüber hinaus werden neue Einsatzmöglichkeiten untersucht, darunter die Bewertung der thermischen Eigenschaften von Gebäuden, die Überwachung von Treibhausgasen und Luftqualität in Städten, Emissionen im Energiesektor, die Renaturierung von Mooren, Wasserqualität und kritische Rohstoffe.


Dabei zeigt die Analyse, dass Erdbeobachtung bereits heute wichtige Beiträge zu europäischen Überwachungs- und Compliance-Systemen leistet. Gleichzeitig bestehen bei neuen Anwendungsfeldern noch Lücken zwischen den Anforderungen der jeweiligen politischen und rechtlichen Aufgaben und den verfügbaren EO-Produkten. Herausforderungen bestehen unter anderem bei räumlicher und zeitlicher Auflösung, der Quantifizierung von Unsicherheiten, der rechtlichen Verwertbarkeit von Daten sowie bei der Verbindung von Satelliten- und In-situ-Daten.


Das JRC leitet daraus drei zentrale Handlungsbereiche ab: die Verbesserung der praktischen Umsetzung, die Weiterentwicklung des Copernicus-Programms sowie gezielte Forschungsaktivitäten. Damit unterstreicht die Studie die wachsende Bedeutung von Erdbeobachtung als Grundlage für datenbasierte Überwachung und die Umsetzung europäischer Vorgaben.


Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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