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BMBF fördert Beiträge zu nachhaltigen und widerstandsfähigen Agrar- und Lebensmittelsystemen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Richtlinie zur Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie veröffentlicht. Diese animiert „Beiträge zu nachhaltigen und widerstandsfähigen Agrar- und Lebensmittelsystemen“.


Der Zweck der Ausschreibung ist die Förderung internationaler Verbundvorhaben, die neue Erkenntnisse und Technologien erforschen, um wichtige Beiträge für ein nachhaltiges und widerstandsfähiges Versorgungssystem in relevanten Bereichen der Agrar- und Lebensmittelproduktion zu etablieren. Konkret sollen Forschungs- und Innovationsvorhaben gefördert werden, die einen Beitrag für nachhaltige und effiziente Produktionssysteme in der Landwirtschaft sowie in der Lebens- und Futtermittelherstellung leisten. Es können Vorhaben gefördert werden, die unter die beiden folgenden Schwerpunktthemen fallen:

a) Verbesserung der Effizienz beim Düngemitteleinsatz beziehungsweise bei der Rückgewinnung und Reduzierung des Verbrauchs konventioneller Dünger

b) Steigerung des europäischen Selbstversorgungsgrades an proteinbasierten Lebens- und Futtermitteln


Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Es werden transnationale Verbundprojekte mit mindestens drei Partnern aus mindestens drei der in der Ausschreibung beteiligten Partnerländer gefördert. Die Laufzeit der zu fördernden Vorhaben beträgt in der Regel bis zu drei Jahre. Die Höhe der Zuwendung pro Vorhaben richtet sich im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel nach den Erfordernissen des beantragten Vorhabens, darf allerdings pro Verbund 500 000 Euro nicht überschreiten.


Nach einer Registrierung der Projekte können die Projektskizzen eingereicht werden. Die Einreichungsfrist ist der 7. September 2023.


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